• «Bewegungskultur sucht den Dialog und findet Gemeinsamkeiten durch Toleranz und Respekt»

  • «Bewegung als lebendiger Ausdruck unseres Seins»

Bewegungskultur

Bewegungskultur „verkörpert“ unsere Antithese zum heutigen Bewegungskult. Als Bewegungskultur definieren wir die Qualität des „Mensch-Seins“ – eine tiefe Überzeugung, dass Bewegung uns kultivieren kann im Sinne einer wertvollen Persönlichkeitsentwicklung. Die menschliche Bewegungslust folgt grundsätzlich keinem Trend, sondern steht für ein inneres Bedürfnis – mit Spielen, Laufen, Balancieren, Klettern und Tanzen sein Wesen auszudrücken.

Im Gegensatz zu vielen anderen Kulturen – wie im asiatischen Raum oder bei Naturvölkern – kennen wir kaum ein von Kindesbeinen an kultiviertes Bewegungsverhalten. Entweder treiben wir Sport oder „Sport ist Mord!“ Mit Sport treiben ist oft ein Vergleichen verbunden und dadurch auch ein für viele mit Frustration verbundenes Bewegen. Solange Sport im Einklang mit dem ursprünglichen Bewegungsdrang lustvoll und freiwillig betrieben wird, entspricht dies einem kultivierten Bewegungsverhalten. Oft aber verschiebt es sich in ein zielfokussiertes und somit rein willentlich gesteuertes Handeln. Aus „ich möchte“ wird ein „ich sollte“ und endet im „ich muss“!

Wir beabsichtigen mit unserem Angebot primär das persönliche Bewegungspotenzial zu entdecken und damit Freude am eigenen Körper zu vermitteln. Das Leben ist schon hart genug und wir möchten mit stressfreiem Bewegen doch vor allem leichtfüssig und authentisch durchs Leben gehen!

Es würde uns freuen, wenn Sie den Blogbeitrag zu dieser Thematik besuchen, welchen wir regelmässig um ein aktuelles Thema erweitern möchten.

Auch für Sie!

Bewegungskultur berührt alle Menschen, welche sich als Einheit von Kopf – Herz und Hand (Heinrich Pestalozzi) verstehen und auch als ganzer Mensch handeln möchten. Voraussetzung dafür ist Vertrauen in die eigenen Sinne, welche geleitet durch wachsame Aufmerksamkeit eine wertfreie Beobachtung seiner selbst und der Mitmenschen ermöglicht. Die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg beschreibt sehr konkret, wie dies umsetzbar ist. Wir sind bestrebt, diesen Geist in all unseren Disziplinen aufleben zu lassen. Wer sich aber vertieft auf diese „Verkörperung des Lebens“ einlassen möchte, findet in unserem Studio für Bewegung und in Bälde mit unseren Angeboten „Bewegte Auszeit“ und „Embodied Life“  einen direkten Zugang zum Thema.

Der Begriff

Das Bedürfnis nach Kultur in Zusammenhang mit Bewegung entstand durch die eigene Unzulänglichkeit, seinen körperlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ansprüchen nicht mehr zu genügen. So entstand aus dem ursprünglichen „aquafortissima“, „Perpetuumobile“ und schliesslich „Optimaltraining“. Bewegungskultur beinhaltet ein optimales Training zur Entwicklung und Erhaltung einer hohen Lebensqualität.

Als Roland Bärtsch während seines Sportstudiums in Pädagogik die Maxime „Der Weg ist das Ziel“ an den Kopf geworfen wurde, konnte er nicht viel damit anfangen. Heute hingegen sind wir uns bewusst, wie viel Weisheit und Lebensenergie in dieser Aussage steckt! Sie bringt einen nämlich in die unmittelbare Gegenwart und schärft die Sinne für das „Jetzt“. Bewegungskultur verkörpert dieses „Sein und Handeln“ im Jetzt.

Wir möchten diese Qualität nicht einer einzelnen Methode (wie z.B. Yoga, Zazen etc.) zuschreiben, sondern laden alle dazu ein, ihren eigenen Weg zum Ziel zu finden.